Stimmungsvoller Jubiläumsauftakt

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Am 22. November hatten wir mit unserem Jubiläumskonzert einen stimmungsvollen Auftakt in unser Jubiläumsjahr 2026. Im Outfit der 1920er-Jahre machten wir im ersten Teil unter der Leitung von Josef Watz einen Streifzug durch die Musik der Gründungszeit unseres Vereins, vom zeitgenössischen Schlager (Oh Donna Clara, Ein Freund, ein guter Freund, Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren, und viele anderen) über Operette (Im weißen Rössl) bis hin zum Ragtime, der damals über den großen Teich schwappte. Der begeisterte Applaus zu den Stücken zeigte uns, dass unser Dirigent mit der Auswahl und der Interpretation genau den Nerv unseres Publikums getroffen hatte.

Der zweiten Teil stand im Zeichen der modernen Musik, mit ausgewählten Werken aus früheren Konzerten. Dabei wurden die Aktiven unseres Vereins durch die Jugendkapelle Blubberbläser verstärkt, so dass sich dann ein Klangkörper von annähernd 50 Musikerinnen und Musiker auf Bühne präsentierte. Mit „I Will Follow Him“, ebenfalls unter der Leitung von Josef Watz, ging es erst im Stil eines Gospels getragen los um dann mit einem rockigen Finale zu enden. Danach präsentierte unser Ehrendirigent Jürgen Grabowski des Werk „Lord Of The Dance“, das er bereits Anfang der 2000er Jahre mit uns einstudiert hatte. Mit lyrischen Solis (Oboe, Jenny Gnädinger und Piccoloflöte, Nicole Butz), mitreißenden Irischen Tänzen, bei denen die Klarinetten, das Kleinblech und das Schlagzeug im Mittelpunkt standen und einem fulminanten Finale wurde das Publikum ebenfalls mitgerissen.

Zum Abschluss des Konzertprogramms präsentierte Jugenddirigent Andreas Maurer ein Medley mit Musik aus dem Disney-Film „Alladin“, das mit orientalischen Klängen und groovendem Swing ganz besonders unsere jungen Musiker begeistert hat und deshalb auch für die Zukunft unseres Vereins steht. Aber nicht nur die Jugend war von dem Stück begeistert, sondern auch die Konzertbesucher. Nach nicht enden wollendem Beifall spielte der Musikverein mit „Instant Concert“ als Zugabe und Dank eine furiose musikalische Collage aus unzähligen Ohrwürmern quer durch unsere Vereinsgeschichte.

Mit der Barcarole von Jacques Offenbach, der zweiten und besinnlichen Zugabe, verabschiedeten wir uns von unserem Publikum.